Wissenswertes

Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele seelische Probleme sowie körperliche Störungen, bessere Heilungstendenzen zeigen, wenn der Körper in aktiver oder passiver Form ins therapeutische Gespräch einbezogen wird.

Körperzentrierte Psychotherapie IKP arbeitet mit einem breiten Spektrum körperlichen Übungen (seelisches wir körperlich ausgedrückt), die auf die Gefühlswelt einwirken.  Neben der Förderung der gefühlsmässigen Bewusstwerdung kann Körperarbeit auch während kurzfristiger Regression nachholend die defizitäre gefühlsmässige und Ich-Entwicklung fördern (verhaltensmodifizierende Arbeit über das Körpergedächtnis).

Die Atmung ist abhängig von der Funktionstüchtigkeit der Atmungsorgane, vom Spannungszustand der Muskulaturen, der Haltung, der Durchlässigkeit in den Gelenken. Im Bereich des Bewegungsapparates und der inneren Organe lassen sich muskuläre und energetische Blockaden ertasten. Die Betroffenen lernen diese wahrzunehmen und tragen z.B. durch Verhaltensänderungen dazu bei, die Blockaden zu lösen. Entspannung, Linderung von Schmerzen und Entstressung sind die Folgen.

Angestrebt wird ein Zustand der Eutonie, das heisst eine Wohlspannung im Körper. Mit der Vertiefung der natürlichen Atmung gelingt es, körperliche und seelische Störungen nachhaltig zu beeinflussen. Es kommt zum Ausgleich des Atemrythmus, zur Regulation des vegetativen Nervensystems, zur Wiederherstellung des psychosomatischen Gleichgewichts.

Mit der ganzheitlich-integrativen Atemtherapie wird die Selbstwahrnehmung gefördert. Dies stärkt das Selbstvertrauen und ist Grundlage für innere Gelassenheit, Entängstigung und der Atem wird als Quelle der Kraft und Energie erlebt. Das besondere an dieser Therapie ist der Einbezug des beratenden Gesprächs in den atemtherapeutischen Prozess.